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Verwöhnung und Pflege in der Schwangerschaft

Den meisten Schwangeren sieht man die freudige Erwartung schon an, lange bevor der Bauch sich wölbt. Eine schwangere Frau wird häufig darauf angesprochen, dass sie noch hübscher sei. Frisch und strahlend sehen viele werdende Mütter aus - ein willkommener Nebeneffekt der Schwangerschaft. Neben der Vorfreude auf das Baby hat dies auch rein physische Gründe: Da der Körper jetzt hormonell bedingt mehr Wasser einlagert und das Gewebe besser durchblutet wird, wirkt die Haut straff und rosig – besonders im Gesicht.
Doch die Schwangerschaft setzt ihrem Körper auch zu und sie müssen sich noch intensiver um ihn kümmern. Gönnen Sie sich in der Schwangerschaft möglichst häufig eine erholsame Pflege, nach der Entbindung werden Sie weniger Zeit hierfür haben. Hier haben wir für Sie eine Reihe von Tipps zusammengestellt, um Sie von Kopf bis Fuss zu verwöhnen.

Die Haare

Die Beschaffenheit der Haare und die Talgproduktion der Kopf­haut verändern sich während der Schwangerschaft. Die Haare werden voller und seidiger, die Kopfhaut meist fettiger. Verwöhnen Sie Ihre Haare ab und zu mit einer Kur.
Tipp: Ideal für trockenes Haar ist eine Naturpflegepackung. Mischen Sie hierzu ein Ei, 1 TL Honig und 2 TL Oliven­öl. Geben Sie den Mix aufs nasse Haar und bedecken Sie es mit einem Handtuch. Nach 30 Minuten ausspülen.

Das Gesicht
Öfters zeigen sich auf Stirn und Wangen Schwangerschaftsflecken, Pigmentstörungen, die unter Sonnenbestrahlung noch dunkler werden – nach der Schwangerschaft aber meist wieder verschwinden und kein Grund zur Beunruhigung sind. Benutzen Sie trotzdem in dieser Zeit einen guten Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor und meiden Sie das Solarium: Forscher fanden heraus, dass bei starkem künstlichem Sonnenlicht die Folsäure-Konzentration im Blut absinkt - und Folsäure ist sehr wichtig für die Entwicklung des Kindes. Viele Frauen bekommen eine fettige Haut, die zu Unreinheiten neigt. Eine sanfte und pH-neutrale Waschlotion beugt Pickeln vor.
Tipp: Ein echter Frischekick ist die Joghurtmaske – einfach Naturjoghurt aufs Gesicht auftragen und nach 20 Minuten abwaschen.

Die Zähne

Der Spruch, dass mit jeder Schwangerschaft ein Zahn verloren gehe, gehört ins Reich der Märchen. Bei richtiger Pflege, Ernährung und Kontrolle bleiben Zähne und Zahnfleisch gesund. Doch während der Schwangerschaft kann es wegen hormoneller Umstellungen im Körper häufiger zu Zahnfleischentzündungen kommen. Die tägliche Entfernung der Bakterienbeläge auf den Zähnen ist des­halb während der Schwangerschaft besonders wichtig. Eine gute Mundhygiene während der Schwangerschaft senkt übrigens nicht nur das Risiko für Karies und Zahnfleischentzündungen der Mutter, sondern vermindert die spätere Übertragung der Karieskeime auf den Säugling. Falls Sie zu Beginn Ihrer Schwangerschaft Erbrechen oder während der Schwangerschaft Aufstossen müssen und Sodbrennen haben, sollten Sie den Mund mit Wasser oder vorzugsweise mit einer fluoridhaltigen Mundspülung spülen.
Wichtig: Bürsten Sie Ihre Zähne nicht sofort, da der Zahnschmelz durch den sauren Mageninhalt aufgeweicht wird und teilweise abgetragen werden kann.

Die Brust
Auch die Brust wird in der Schwangerschaft grösser und dehnt sich aus. Gezielte Pflege hilft der Haut: Tragen Sie täglich ein angenehmes Öl oder eine milde Lotion auf die Brust auf. Arbeiten Sie dabei von aussen nach innen, sparen Sie aber den Bereich der Brustwarzen aus (insbesondere kurz vor der Entbindung, Körperlotion schmeckt keinem Säugling).

Der Bauch
Der Bauch dehnt sich im Lauf der Schwangerschaft immer weiter aus, das belastet die Haut. Sie braucht jetzt viel Auf­merksamkeit. Verwöhnen Sie sie täglich durch eine Massage mit einem guten Körperöl. Tragen Sie es zuerst mit kreisenden Bewegungen auf, da-nach fördern Sie die Durchblutung durch eine sanfte Zupfmassage: Greifen Sie hierzu kleine Hautpartien mit Daumen und Zeigefinger und ziehen Sie sie behutsam nach oben (Vorsicht! nicht kneifen). Arbeiten Sie langsam und systematisch über Ihren Bauch. Alternativ können Sie Ihren Bauch auch mit einem rauhen Waschlappen oder einer Körperbürste massieren. Ein sicherer Schutz gegen Schwangerschaftsstreifen kann aber auch die beste Pflege nicht garantieren. Die Bildung und Intensität der Streifen hängt von der Beschaffenheit Ihres Bindegewebes ab. Und dessen Struktur ist durch genetische Faktoren und Ihre sportliche Aktivität bedingt, weniger durch intensive oder gar mangelnde Pflege. Eine durchblutungsfördernde Pflege hat aber auf jeden Fall eine positive Auswirkung auf Ihr Hautbild.

Die Nägel

Finger- und Fussnägel wachsen während der Schwangerschaft üblicherweise schneller, können gelegentlich aber auch spröde und brüchig werden. Je dicker der Bauch wird, desto schwieriger ist es, zum Nägelschneiden an die Füsse zu kommen: gönnen Sie sich von Zeit zu Zeit eine professionelle Pediküre.
Tipps zu Pflegeprodukten
In der Schwangerschaft kommt es durch die hormonelle Umstellung Ihres Körpers häufiger zu allergischen Reaktionen. Bislang bewährte Pflegeprodukte können auf einmal jucken oder Rötungen hervorrufen, auch bei neuen Produkten ist Vorsicht geboten, verlangen Sie daher immer zunächst Probepackungen. Verwenden Sie auf jeden Fall möglichst hypoallergene und unparfümierte Produkte.
Tipp: Insbesondere Babypflegeartikel eignen sich für die Pflege der Mutter während der Schwangerschaft. Sie enthalten meist nur natürliche Inhaltsstoffe und pflegen besonders intensiv – und diese Produkte müssen Sie sowieso bald in grösseren Mengen anschaffen.Sparen Sie während der Schwangerschaft mit Seife und Duschgel. Sie werden häufiger Duschen und Baden als sonst und der übermässige Gebrauch spült Fett und Feuchtigkeit aus Ihrer ohnehin schon gereizten und beanspruchten Haut. pH-neutrale Waschlotionen sind besonders geeignet, achten Sie darauf, dass diese auch noch rückfettende Öle enthalten.

Das Baden
Nicht zu heiss (38 Grad) und nicht zu lang (20 Minuten), verwöhnt ein Vollbad Körper und Seele. Ein warmes Bad hilft auch gegen Muskelverspannung und macht Sie schön müde. Vergewissern Sie sich jedoch, dass die Wassertemperatur nicht zu hoch ist, denn sonst sinkt der bei vielen Schwangeren niedrige Blutdruck noch tiefer, und Ihnen wird möglicherweise schwindelig.
Tipp: Für ein samtweiches Hautgefühl geben Sie einen Becher Sahne und einen Schuss Mandelöl in die Wanne. Zur Entspannung können auch weitere aromatische Öle tröpfchen­weise ins warme Badewasser gegeben werden.

Entspannung und Schlaf
Meditation und Entspannungsübungen während der Schwangerschaft erleichtern einen erholsamen Schlaf und sorgen für das seelische Gleichgewicht. Sie werden gelegentlich im Verlauf der Schwangerschaft mentale Tiefs erleben, ausreichend Schlaf hilft diese zu reduzieren. Schlafstörungen treten leider häufig während der Schwangerschaft auf: der wachsende Bauch macht es zunehmend schwieriger, eine geeignete Schlafposition zu finden bzw. sich im Bett zu drehen. Die hormonellen Umstellungen tragen ihr Übriges dazu bei, das Einschlafen zu erschweren.
Tipp: Nutzen Sie während der Schwangerschaft jede mögliche Gelegenheit zum Schlafen – auch tagsüber. Trinken Sie abends warme Milch mit Honig, das beruhigt. Nehmen Sie vor dem Schlafen ein warmes Bad mit Lavendelöl. Schlafen Sie auf der Seite, unterstützen Sie dabei den Rücken mit einem Stillkissen. Verzichten Sie unbedingt auf Schlaftabletten.

Rückenschmerzen
Einige leichte aber sehr wirksame Rückenübungen stärken die Muskulatur und entlasten die Gelenke. Üben Sie täglich, wiederholen Sie die Übungen 5 bis 10 mal und halten dabei die Spannung ein bis drei Atemzüge lang:
Der Katzenbuckel:Nehmen Sie den Vierfüsslerstand ein. Runden Sie mit gesenktem Kopf den Rücken, dann allmählich den Rücken wieder strecken. Legen Sie den Kopf nicht in den Nacken, machen Sie kein Hohlkreuz.
Die Schlange:Nehmen Sie den Vierfüsslerstand ein. Legen Sie die Unterarme auf dem Boden ab, schieben Sie die Arme so weit wie möglich nach vorn und strecken Sie den Po dabei in die Luft. Die Schultern sollten in Richtung Boden gedrückt werden, der Rücken möglichst gerade bleiben.
Der Flieger:Heben Sie im Vierfüsslerstand ein Bein und den Arm der gegenüberliegenden Seite möglichst genau in die Horizontale. Der Blick bleibt bei gestreckter Wirbelsäule und gestrecktem Hals auf den Boden gerichtet. Diese Haltung fünf bis zehn Sekunden halten und dann die Seiten wechseln.


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